CD-Neuerscheinung: »International Departures«

Beinahe alle Songs auf International Departures sind nach Erscheinen des letzten Albums
Plus Or Minus Zero
(2009) geschrieben worden. Diese Aktualität gibt dem neuen Album einen größeren thematischen Zusammenhalt – im Vergleich zum Vorgänger, der im Wesentlichen eine Sammlung von Stücken darstellte, die über einen Zeitraum von 20 Jahren komponiert wurden. Dennoch ist die Vielfältigkeit der musikalischen Stile nach wie vor Kennzeichen unserer Arbeit … allem Schubladendenken zum Trotz!

Mit zunehmendem Alter und verstreichender Zeit kommen wir immer häufiger in Berührung mit Sterblichkeit und Abschied. Aber das Leben muss weitergehen, und um genau die Dualität zwischen Verlust und Neuausrichtung geht es auf diesem Album.

Trust Me I’m A Barman ist einem lieben, von uns gegangenen Freund gewidmet – ein Freudentanz, mit einem Hauch von Pogues. Trust Me I’m A Barman ist einem lieben, von uns gegangenen Freund gewidmet – ein Freudentanz, mit einem Hauch von Pogues. To Hazel ist ein vertontes Gedicht, das Owens Vater vor einem halben Jahrhundert für seine inzwischen verstorbene Frau schrieb. Drug Dog und Out In The Darkness sind Liebeserklärungen an zwei unserer vierbeinigen Kumpel, die jüngst von uns gegangen sind – ein Punk-Hund und eine Reggae-Katze. Time Ain’t Money ist eine Reflektion auf das Leben, ausgelöst durch eine kurze Begegnung mit einer Krebserkrankung vor einigen Jahren. In der Country-Ballade Play Misty For Me geht es um die Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen und – Ihr wisst schon – allem, was damit zusammenhängt … .
Die dunklen Seiten kommen besonders in dem Song The Pathologist zum Tragen. Nichtsdestotrotz feiert Quasimodo And The Ketchup Boys die Freuden des Lebens – im Besonderen die Freude mit dieser Band „on the road“ zu sein.
Es gibt ein „Hasslied“ (okay, zumindest mit einer ordentlichen Portion Wut und Verachtung): If You Were On Fire; und – um alles abzurunden – natürlich auch ein Liebeslied: Sunlight.

Es hat Spaß gemacht, viel Zeit gekostet und manchmal auch ein kleines bisschen weh getan – auf jeden Fall aber kommen die 12 Songs direkt von Herzen. Kurzum: Ein hartes Stück Arbeit, das sich wirklich gelohnt hat!